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Parteien in Deutschland

CDU Logo Quelle cdu.de

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Die CDU wurde offiziell auf einem Bundesparteitag am 21. Oktober 1950 in Goslar gegründet. Jedoch existierten die Unionsparteien schon einige Jahre vor diesem formalen Gründungsakt. Bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden in mehreren Städten im gesamten Bundesgebiet Stadt- bzw. Regionalverbände der CDU gegründet, welche bis Mai 1950 eigentständig agierten. Am 11. Mai 1950 erfolgte in Königswinter der Zusammenschluss aller bestehenden Landesverbände, allerdings noch ohne Votum der Mitglieder. Diese Legitimation wurde schließlich im Oktober 1950 erteilt, weshalb dieses Datum der offizielle Gründungstag der CDU ist.

Strukturelle Abgrenzung der CDU

Im Gegensatz zu den meisten anderen Parteien trägt die CDU die Bezeichnung „Partei“ nicht in ihrem Namen. Dies liegt in der beschriebenen Vorgeschichte begründet und bezieht sich auf dem im Jahr 1950 erfolgten Zusammenschluss (Union) der Landesverbände. Faktisch muss die CDU auch von ihrer Schwesterpartei CSU getrennt werden. Auch wenn beide Parteien eine gemeinsame Bundestagsfraktion bilden und auch inhaltlich weitgehend identische Ziele vertreten, wollten die Regionalverbände in Bayern bei der Gründung der CDU ausdrücklich selbstständig bleiben. Das Hauptaugenmerk der CSU liegt auf der Landespolitik, so dass sich ihr Engagement ausschließlich auf Bayern konzentriert.

Innerhalb der CDU existieren verschiedene Organisationen, z.B. die Senioren-Union (SenU), Junge Union (JU) oder die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT). Der Einfluss dieser Organisationen ist in der CDU etwas stärker ausgeprägt als bei vergleichbaren Gruppierungen innerhalb anderer Parteien. Auf Landes- und Bundesparteitagen genießen diese Verbände ausdrückliches Mitspracherecht, wovon in den meisten Fällen auch reger Gebrauch gemacht wird. Die Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung der Politik sind bei der CDU durch eine Mitgliedschaft in einer der genannten Organisationen besonders hoch.

Inhalte der CDU

Die CDU wird fälschlicherweise oft als Abkömmling der Zentrumspartei bezeichnet. Auch wenn ein wesentlicher Anteil der Gründungsmitglieder der CDU zuvor der Zentrumspartei angehörten, handelt es sich um zwei unterschiedliche Parteien. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass die CDU ausdrücklich auch evangelische bzw. protestantische Christen ansprechen will, während die Mitglieder der ehemaligen Zentrumspartei fast ausschließlich katholisch waren.

Die CDU steht politisch für konservative Werte, welche ihre Grundlage in der Lehre der christlichen Kirchen haben. Während diese Werte in der Gründungszeit noch sehr strikt verfolgt wurden, werfen Kritiker der heutigen CDU eine zunehmende Verwässerung dieser Inhalte vor. Dies wird z.B. durch die Legalisierung bzw. deutliche Vereinfachung der Abtreibung in den 1990er-Jahren sowie einer steigenden Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften begründet. Beides verstößt nach Ansicht der Kritiker gegen die christliche Lehre.

Bei der Koalitionsbildung auf Landes- und Bundesebene gilt die FDP in der Regel als erster Ansprechpartner der CDU. In Ausnahmefällen kam es auch schon zur sogenannten „Großen Koalition“ mit der SPD. Kategorisch ausgeschlossen werden Koalitionen mit Parteien vom linken bzw. rechten Rand des politischen Spektrums. Koalitionen mit den Grünen gelten grundsätzlich als denkbar, werden jedoch von beiden Seiten eher skeptisch gesehen.

Politische Landkarte der CDU

Seit ihrer Gründung war die CDU mit Bundeskanzler Konrad Adenauer an der Spitze eine sehr erfolgsverwöhnte Partei und musste nach der Bundestagswahl 1969 erstmals in die Opposition. Erst mit Bundeskanzler Helmut Kohl, der die zweite große Ära der CDU einläutete, gelang bei der Bundestagswahl 1982 die Rückkehr auf die Regierungsbank. Zwischen 1998 und 2005 war die CDU erneut in der Opposition, bevor im Spätjahr 2005 die Ära Merkel begann.

Zu den stärksten Regionen der CDU zählen der Südwesten von Deutschland sowie sehr ländlich geprägte Bundesländer. In städtischen Ballungsgebieten hat es die CDU dagegen zunehmend schwerer, die Wähler von ihrem konservativen Programm zu überzeugen.

Link: www.cdu.de


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