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Parteien in Deutschland

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Die Staatssicherheit und die Grünen: Zwischen SED-Westpolitik und Ost-West-Kontakten

Bücher

Die Staatssicherheit und die Grünen: Zwischen SED-Westpolitik und Ost-West-Kontakten

30,00 €

inkl. gesetzlicher MwSt.
+ evtl. VersandZuletzt aktualisiert am: 19. Oktober 2019 20:16

Als die Grünen 1980 die politische Bühne betraten, waren Aktivistinnen wie Petra Kelly für die DDR zunächst umworbene Partner in der Friedensbewegung. Doch als Verfechter eines blockübergreifenden Politikansatzes wurden die Grünen mit ihren Wahlerfolgen im Westen zunehmend unbequem. Die DDR-Führung versuchte, gegen die grüne Doppelstrategie von offiziellem Dialog mit den SED-Oberen und Basiskontakten zur Unterstützung der DDR-Opposition vorzugehen.

Die vorliegende Studie ordnet das Vorgehen der Staatssicherheit in den Kontext der SED-Westpolitik ein und beschreibt die vielfältigen Versuche, die grünen Aktivisten geheimdienstlich unter Kontrolle zu bringen. Jens Gieseke und Andrea Bahr analysieren dazu das Netz von nachrichtendienstlichen Quellen und Abhörtechnik sowie die Informationslieferungen über die Grünen an die SED-Führung. Zugleich untersuchen sie die Anfälligkeit einzelner grüner Politiker für kommunistische Einflüsse.

Über den Autor und weitere Mitwirkende:
Jens Gieseke: Jahrgang 1964, Studium der Geschichte, Politologie und Rechtswissenschaften an den Universitäten Hannover, 2000 Promotion; seit 2009 Abteilungsleiter Kommunismus und Gesellschaft am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Andrea Bahr: Jahrgang 1981, Studium der Politikwissenschaften und der Neueren und Neuesten Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg; 2009-2015 assoziierte Doktorandin am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, 2015 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin.


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